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Kohlrouladen, klassisch, schwäbisch, gut!

Deftig, Hausmannskost und vegan.

Es wird herbstlich und ich freue mich! Manche Menschen mögen an dieser Stelle bedauern, dass der Sommer so kurz war, ich jedoch freue mich, dass endlich die Zeit beginnt in der ich mit Wärmflasche, Tee und Kuscheldecke (oder wie man hier im Schwabenländle sagt, deppich) auf der Couch sitzen kann.

Die Pflanzen in unserem Hochbeet, abgesehen vom Feldsalat, sollten also alle abgeerntet werden bevor es zu kalt wird. Also habe ich den Weißkohl geerntet und daraus Kohlrouladen gemacht. Auch dafür gibt es einen schwäbischen Begriff, Krautwickl. Es ist nebenbei übrigens gar nicht so einfach Kohlrouladen in Szene zu setzen. Ich habe einen Teil des restlichen Krautes etwas eingekohct und als Beilage dazu gegessen.

Kohlrouladen2

Zutaten für 2 Portionen:

  • Einen Weißkohl
  • ca. 300g Kartoffeln
  • ca. 180-200g veganes Hack
  • ca. 3 Champignons
  • eine Zwiebel
  • ca. 1/2 TL getrockneter Fenchel
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • etwas Wasser
  • 200ml dunkle Soße
  1. Vom Kohl die äußeren 20 Blätter vorsichtig abtrennen und in heißem Wasser blanchieren bis sie so weich sind, dass man daraus Rouladen wickeln kann
  2. Den Rest des Kohls in Streifen schneiden und mit etwas Gemüsebrühe in einem Topf köcheln lassen. Danach mit Salz & Pfeffer evtl. etwas Fenchel würzen (Wer mag kann noch ein paar Kohlstreifen in die Soße geben)
  3. Kartoffeln schälen, schneiden und in Salzwasser kochen
  4. Champignons in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne anbraten
  5. Zwiebel würfelln. Hack und Zwiebeln ebenfalls in die Pfanne geben
  6. Fenchel mit einem Mörser zerkleinern und das Hack mit damit würzen. Ebenfalls Salz, Pfeffer und Paprikapuver dazugeben
  7. Die größten Krautblätter ausbreiten, zwei so übereinander legen, dass sie sich in der Mitte überlappen.
  8. Die Füllung in die Mitte geben. Danach erst die kurzen Seiten einschlagen. Dann eine lange Seite und die mit der anderen Seite aufrollen
  9. Die Kohlrouladen kurz in einer Pfanne anbraten und die Soße dazu geben und ein paar Minuten köcheln lassen
  10. Kartoffeln abgießen und servieren

Die Soße habe ich wie immer vorher aus viel Gemüse, Tomatenmark, etwas Wein und Gemüsebrühe gekocht, da ich die immer in großen Mengen vorproduziere und portionsweise einfriere. Kann ich nur jedem empfehlen!

Das Hack, das ich verwendet habe, habe ich letztens bei Denn’s Biomarkt gekauft. Es war von ProLaTerre und hat mich echt überzeugt. Eine kleine Empfehlung zum Schluss also!

Schöne Grüße, Bon Appetit!

Anke

 

 

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