Roadtrip Tag 2 – Prag

Nachdem wir Budweis durchforstet hatten, fuhren wir gegen Mittag in das ca. 180 km entfernte Herzen Tschechiens. Dort hatten wir für 3 Nächte ein Apartment gemietet, dass direkt im Zentrum lag. Geparkt hatten wir etwa 10 Gehminuten entfernt, auf einem Langzeit-Parkplatz (gibt’s das Wort?), der ca. 13€ am Tag kostete.

Nachdem die Schlüsselübergabe hervorragend funktioniert hatte, machten wir uns fertig, um uns in der Stadt möglichst schnell etwas leckeres zu Essen zu suchen.

Für solche Situationen ist Tripadvisor einfach eine Große Hilfe, da man supernach Restaurants filtern kann, die vegetarische oder vegane Gerichte anbieten. Das ist wirklich gold Wert. Die Wahl fiel auf ein indisches Restaurant, bei diesem ich mich für das Kichererbsencurry mit Granatapfelsoße, Gemüsereis und Naanbrot entschied. Das war definitiv das Leckerste, das ich in diesem Urlaub gegessen habe. Auch meine ominvore Familie war sehr zufrieden.

Allerdings muss man dazu sagen, dass man bei der Bestellung gefragt wird, ob man das Gericht „spicy“ haben möchte. Und in Prag meinen sie auch wirklich „spicy“! Bei uns in Deutschland ist es ja meist so, dass die Gerichte nicht wirlich scharf sind, da die Deutschen wohl nicht so viel Schärfe vertragen. Als der Mann am Nebentisch meinte, es sei ihm zu scharf gewesen, erklärte der Kellner, dass sie sich an den Engländern orientieren, da diese wohl sehr scharf essen. Fand ich interessant zu wissen!

Den Abend ließen wir dann in einer Kneipe ausklingen und fielen erschöpft ins Bett. Die Verpflegung in Tschechien ist übrigens ziemlich günstig. Beispielsweise kostet ein Bier um die 30-35 Kronen in einer Kneipe, was ca. 1,10-1,35 Euro entspicht. In einem schon etwas gehobeneren Restaurant kostet ein Gericht ca. 12€. Man kann sichs also gut gehen lassen, ohne dass man ständig auf den Geldbeutel kucken muss. Das ist schon sehr entspannt, denn zum Vergleich kostet in London ein Bier um die 7€. Man könnte sich jetzt streiten, ob ich hier gerade Äpfel mit Birnen verglichen habe, aber man kann es auch lassen 😀

 

Hier seht ihr ein etwas älteres Modell der  kultigen Prager Straßenbahnen. Die neuen sind übrigens von Skoda. Ich wusste bis dato nicht, dass die auch Züge herstellen.

Hier seht ihr eines der bekanntesten Prager Cafés, das Café Imperial. Man kann hier auch einfach so mal einen Blick hinein werfen, ohne dort etwas essen zu müssen. Auch wenn es eigentlich gar nicht so teuer dort ist, wie es scheint.

Das war’s vorerst wieder von mir!

Schöne Grüße

Anke

One Comment

  • Sue

    7. Juni 2017 at 20:55

    In einer veganmagazin-Ausgabe von letztem Jahr haben sie auch ein paar vegane Restaurants in Prag vorgestellt, das sah echt toll aus! Da muss ich unbedingt auch mal hin <3 Granatapfelsoße klingt übrigens toll, hab ich so noch nicht gegessen.

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