Roadtrip Tag 1 – Budweis

Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich letzte Woche mit meiner Familie einen kleinen Roadtrip durch Tschechien gemacht habe.

Also ging es früh morgens um 8 los und wir hüpften voller Elan und Motivation ins Auto. Die Route hatte mein Vater mit viel Bedacht geplant und nun ging es an die Umsetzung. Auf der Fahrt las ich Matthew J. Arlidge – In Flammen. Diese Krimireihe kann ich wärmstens empfehlen. Aber vielleicht schreibe ich mal bei Gelegenheit einen Beitrag zu den Büchern, die ich in letzter Zeit so gelesen hab

1. Stop Krumau

Das kleine Städchen Krumau liegt im Süden Tschechiens und liegt nahe Budweis. Die historische Altstadt wird als Kulturdenkmal auf der Liste des UNESCO-Welterbes geführt.  Hier kann man gemütlich am Fluss in sämtlichen Cafés etwas Trinken und einen Apfelstrudel essen. Dabei hat man einen wunderschönen Ausblick. Allerdings reisen hier, wie in den noch folgendenden Stationen unseres Roadtrips ebenfalls, einige Reisebusse mit Senioren oder Asiaten an. Wer sich daran nicht stört ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

 

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Souvenirshop in Krumau

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Krumau

 

2. Stop Budweis

Budweis ist um einiges größer als Krumau und vorallem wegen des berühmten Budweiser Bieres bekannt. Allerdings nicht das amerikanische Budweiser sondern das tschechische Budweiser Budvar. Jedenfalls war Budweis ein echter Hinkucker! Auch wenn ich erstmals richtig mit einem Problem konfrontiert wurde, das mich noch in den folgenden Tagen nicht los werden sollte. Vegan essen in einem tschechischen Restaurant. Tschechisches essen funktioniert nämlich fast nur mit Fleisch und alternativ auch mit Käse. Aber vegan ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, da die Tschechen oft schlecht englisch und kein deutsch sprechen. Auch wenn die tschechen mehr oder weniger ein freundliches und nettes Volk sind, auch wenn es nicht unbedingt immer auf das Servicepersonal betrifft, zumindest war das mein Eindruck.

 

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Budweis – Ausblick aus dem Hotelflur

Kommen wir zur Stadt. Budweis hat eine wunderschöne Altstadt und ich würde es fast als kleines Prag bezeichnen. Hier gibt es tolle Kirchen, Kneipen und Restaurants. Außerdem kann man die Budweiser Budvar Brauerei besichtigen. Das Hotel in dem eine Nacht verbracht haben war auch echt schön, obwohl das in tschechien natürlich ein anderer Standard als in Deutschland ist. Mein Vater ist da aber immer sehr bedacht in einem guten Hotel zu nächtigen, weshalb er sich im Vorhinein gründlich informiert.

Nach dem Essen sind wir im Singer Pub ein Bier trinken gegangen. Ich habe erst verstanden warum dieses Pub so heißt wie es heißt, als wir es betreten haben. Fast alle Tische waren umgebaute alte Nähmaschinen-Tische auf denen noch die Nähmaschinen  von unterschiedlichen Marken montiert waren. Die Kleipe besaß übrigens eine der coolsten Tresen oder Bar’s die ich je gesehen habe. Ein großes metallisches Widdergeweih war vor den Zapfsäulen angebracht, ein echtes Highlight! Und als hätte ich mich nicht schon bereits in diese Kneipe verliebt, besaß sie noch einen Tischkicker! Ich finde ja, dass jede gute Kneipe einen Tischkicker braucht!

Das war auch schon der erste Beitrag zu meinem Urlaub und ich werde versuchen möglichst flott, die weiteren Beiträge zu verfassen. Ich bin momentan nicht die schnellste, aber seht es mir nach, es ist plötzlich Sommerwetter und ich muss das  genießen solange es noch so gut ist!

Liebe Grüße

Anke

 

 

 

2 Comments

  • kisudoesstuff

    1. Juni 2017 at 18:23

    Das sind ja mal coole Erfahrungen Deines Roadtrips (: Schade, dass Du in Tschechien wegen Deiner veganen Ernährung nicht fündig geworden bist – hast Du dann eine Alternative gefunden? [:

    Viel Spaß noch & ich freu mich auf weitere Berichte! :3

    In diesem Sinne:
    Stay awesome <3

    Antworten
    • Anke:)

      1. Juni 2017 at 21:24

      Ja, meist habe ich auf Pasta Gerichte ohne Parmesan zurückgegriffen (gibt es komischerweise in manchen tschechischen Restaurants). Oder ich habe Pommes & Gemüse bestellt, da sollte man auf der sicheren Seite sein. War zwar nicht die gesündeste Lösung aber es war ja lediglich eine Woche ? In Prag war es definitiv einfacher ?

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