Veganismus, für dich, für die Tiere, für die Umwelt

Wir werden in der heutigen Zeit durch den Trend/Hype und die stetig wachsende Anzahl von Vegetariern und Veganern ständig mit dem Thema Veganismus konfrontiert. Seien es Veganer Memes, Witze, Bücher, Filme oder Blogger die ständig leckeres Essen auf sämtlichen Social Media Plattformen posten, keiner kommt daran vorbei. Also ist es an der Zeit, dass sich die Gesellschaft (und inzwischen sogar auch die Regierung) ein paar Gedanken dazu macht.

Zum einen stehen für mich beim Thema Veganismus die ethischen Gründe im Vordergrund. Jedoch muss ich und viele andere Veganer auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die das wohl des Tieres in ihrer „Rangfolge“ anders platzieren. Jeder Mensch setzt seine Prioritäten anders. Mir persönlich ist der Luxus Fleisch zu essen das nicht Wert. Die Gründe die ich hier in diesem Beitrag nenne, die sich gegen den Fleischkonsum und allgemein die Nutztierhaltung richten, überwiegen für mich.

Zum anderen ist Veganismus eine sehr gesunde Ernährungsform. Reichhaltig an allen wichtigen Nährstoffen und allgemein frei von tierischen Fetten, die viel ungesünder sind als pflanzliche Fette. Wer sich ausgewogen vegan ernährt, kann einige Krankheiten vorbeugen und wird länger und gesünder leben.

Doch selbst wenn man diesen Punkt außen vor lässt bleiben die ökologischen Aspekte.

Ein paar Fakten:

  • 51 % der Treibhausgasemmissionen werden durch die landwirtschaftliche Nutztierhaltung und ihre Nebenerzeugnisse verursacht.

  • 15.400 Liter Wasser werden für die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt

  • 6.000m²  Regenwald wird sekündlich abgeholzt um dort Soja für Viehfutter anzupflanzen

  • 80% der weltweiten Fischbestände sind bereits überfischt oder komplett ausgebeutet

Schlussendlich bin ich vermutlich nicht die erste die euch das erzählt, denn jeder, der sich mit dem Thema Klimawandel oder Nutztierhaltung schon einmal beschäftigt hat, wird auch zu dem Ergebnis gekommen sein, dass die Massentierhaltung in diesen Ausmaßen auf kurz oder lang den Planeten kaputt machen wird. Das Thema betrifft uns alle und jeder sollte über seinen Ökologischen Fußabdruck nachdenken, den er auf der Erde hinterlässt.

Es ist so einfach etwas gutes für sich, für die Tiere und für die Umwelt zu tun, man muss nur anfangen!

Jetzt habe ich noch ein paar Tipps für euch, falls ihr vorhabt auf eine vegane Ernährung umzustellen.

Kleine Tipps

  1. Langsam Produkte wie Jogurt oder Butter aufbrauchen und vegane Alternativen nachkaufen.
  2. Beginnen das Kleingedruckte zu lesen, das auf den Verpackungen steht. Ein sehr positiver Aspekt meiner Meinung nach, da man damit konfrontiert wird, was sich genau in den Produkten befindet.
  3. Im vorhinein informieren über eine vegane Lebensweise. Hier kann ich auch noch den  Youtube-Kanal „Vegan mit Rohe Energie“ empfehlen. Die Attila Hildmann Bücher. Wer erstmal reinschnuppern möchte in die Geschichte, sollte sich „Vegan for Starters“ anschauen.
  4. Die App Codecheck. Hiermit lässt sich schnell prüfen ob Lebensmittel oder Kosmetik vegan sind oder nicht. Gerade Kosmetik ist für den Verbraucher schwer zu erkennen. Da muss man sich im Vorhinein informieren welche Marken keine Tierversuche machen und welche Produkte vegan sind.
  5. In Biomärkten einkaufen. Diese bieten oft mehr Auswahl oder speziellere Produkte an. Zudem ist meist alles bereits am Preisschild als vegan gekennzeichnet. (kenne ich z.B. von denn’s)

Noch einen weiteren Vosatz für das neue Jahr

Ich möchte mich dieses Jahr weiter darauf Konzentrieren Menschen mit meiner Euphorie und mit dem Spaß den ich damit habe anzustecken. Der Fokus liegt bei meinem Blog nicht darauf, den Menschen, die Fleisch konsumieren, vorzuwerfen was sie schlechtes tun. Ich möchte zeigen was man Gutes tun kann und wie lecker das sein kann. 😉

Quelle:http://ricemilkmaid.de/20-fakten/

5 Comments

  • Natur Natürlich

    22. Januar 2017 at 12:38

    Da hast du recht, aber ein echter Veganer mit so einer Einstellung darf weder Auto fahren noch ein Handy, PC usw. Besitzen/ nutzen.
    Wir Menschen sind Pflanzenfresser gewesen daher ist Veganismus selbstverständlich auch gesünder. Wobei ich meine Vegetarier würde ausreichen. Aber ich bin froh das es Menschen wie dich/ euch gibt. Leider wird das auch nicht helfen. Auto fahren und vegan sein, in den Urlaub fliegen und vegan sein? Und so weiter. Wir müssen viel mehr machen. Und jeder Veganer oder Mensch Der meint es würde ausreichen vegan zu leben sollte auch bewusst werden das, dies nur minimal stimmt. Dazu sollte man einfach mal footprint deutschland ausprobieren oder den Ressourcen Rucksack. Wirklich eine klasse Sache um sich mal die Realität anzuschauen. Wir fahren nur Rad. Und leben sehr nachhaltig, ausreichen tut es aber noch lange nicht! Leider ! Solang wir alle Benziner fahren und fliegen usw. Wird das alles nicht mehr helfen. Aber ich bin froh das es wenigstens anfängt, das alle drüber nachdenken. Wenigstens ein Anfang. Die alten werden nichts mehr ändern, die jungen könnten es aber!
    Klasse! Weiter so!

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  • Anke:)

    22. Januar 2017 at 13:30

    Ich denke ich verstehe was du meinst. Für mich ist es leider nicht möglich komplett auf das Auto zu verzichten. Man sieht ja, dass die Nutztierhaltung erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Auto fahren und fliegen natürlich auch, jedoch werden die Folgen der Nutztierhaltung auf die Umwelt meiner Meinung nach nicht ausreichend in den Medien thematisiert. Ich denke nicht, dass es „genug“ ist sich vegan zu ernähren, jedoch ist dies meines Erachtens der einfachste und erste Schritt in die richtige Richtung. Zudem muss ich als „echte Veganerin mit so einer Einstellung“ sagen, dass auch kleine Schritte etwas bringen. Vorallem wenn es darum geht andere Menschen mit der eigenen Einstellung zu überzeugen. Schließlich wird der Fall nicht eintreten, dass sich die ganze Welt komplett vegan ernährt. Wenn ich jetzt hier schreibe, ihr müsst alle sofort aufhören Fleisch, Milch und Eier zu essen und am besten fliegt ihr nicht mehr in den Urlaub, kauft kein Gemüse und Obst, das in Plastik verpackt ist. Dann schreckt das erfahrungsgemäß die Menschen mehr ab, als dass es etwas bringt. Schließlich beginnen viele damit kein Fleisch mehr zu essen, werden dann vegan und beschäftigen sich dann eventuell mit dem Thema Zero Waste. Hierbei geht es hauptsächlich darum die Leute zum nachdenken zu animieren und sozusagen den Stein ins Rollen zu bringen.
    Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und ich finde wirklich toll was ihr tut!:)

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  • der einsiedler

    27. Januar 2017 at 21:42

    sieht der verbraucher in fleisch nicht zerstörung und tod? reicht seine moral nicht über das private hinaus? erkennt er nicht die grossen zusammenhänge in der welt, um umweltzerstörung, klimawandel, massentierhaltung und auch gesundheit? fleischkonsumenten zerstören unsere zukunft!

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